Feuer-Kids in Kirchenlamitz gegründet

18. Januar 2020
Kinderfeuerwehren in Kirchenlamitz und Niederlamitz gegründet.

Am 18. Januar wurden die Kinderfeuerwehr Kirchenlamitz und die Kinderfeuerwehr Niederlamitz (Nummer 18 und 19 im Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge) gegründet.
Sie sind die ersten beiden Kinderfeuerwehren in der Stadt Kirchenlamitz und deren Ortsteile.
Frank Gahn, Kommandant der Feuerwehr Kirchenlamitz, konnte zur offiziellen Gründungsveranstaltung der Kinderfeuerwehren 24 Kinder und deren Eltern begrüßen. Außerdem begleiteten Bürgermeister Thomas Schwarz, Feuerwehrreferent Thomas Junger, zweite Bürgermeisterin Friederike Kränzle sowie Stadträtin Doris Lempenauer die Veranstaltung. Kreisbrandrat Wieland Schletz, Kreisbrandinspektor Horst Wildenauer, Kreisbrandmeister Jürgen Pöhlmann und Fachbereichsleiter Kinderfeuerwehren Ronny Hein waren vom Kreisfeuerwehrverband Wunsiedel vor Ort.
Nach der Begrüßung erklärte Gahn, warum die Kinderfeuerwehr-Gründung stattfindet:
Auch die Feuerwehren hätten Nachwuchssorgen. Sie versprächen sich durch die Gründung eine frühere Bindung der Kinder an die Feuerwehr und hätten dadurch eine interessante Möglichkeit der Brandschutzerziehung und der Öffentlichkeitsarbeit. Die Kinder sollen spielerisch an das Thema Feuerwehr herangeführt werden. Das Erlernen von Verhaltensregeln für den Notfall würde auch im Vordergrund stehen, ähnlich wie bei der Brandschutzerziehung. Die Kinderfeuerwehr ab 6 Jahren sei die Vorstufe zur Jugendfeuerwehr ab 12 Jahren. Ziel sei es, die Kinder ab ihrem 12. Geburtstag in die Jugendfeuerwehr zu übernehmen und weiter dann ab dem 18. Geburtstag in die Aktive Feuerwehr.

Manuel Lessner, Kommandant der Feuerwehr Niederlamitz freute sich über die großartige Zahl von 24 Kindern für die beiden Kinderfeuerwehren. Er erläuterte, dass die Zusammenarbeit der Feuerwehren Kirchenlamitz und Niederlamitz bei den Einsatzkräften und der Jugendfeuerwehr so gut funktioniere, dass man das -für alle neue- Thema Kinderfeuerwehr zunächst gemeinsam anpacken möchte. So würden die beiden Kinderfeuerwehr-Gruppen ihre monatlichen Treffen zusammen abhalten. Man sei so, neben aller Informationen, Erfahrungen anderer Gruppen und der fachlichen Ausbildung der Betreuerinnen, am besten für den Start gewappnet. Im Laufe des Jahres werde man dann sehen, was für die Kinder das Beste ist und wie die Zusammenarbeit der Kinderfeuerwehr-Gruppen fortgeführt wird. Das wichtigste sei, dass die Kinder Spaß und Freude an ihrer Kinderfeuerwehr hätten -  und danach werde man sich richten.
Abschließend dankte er dem Team von Betreuerinnen und den Leiterinnen der Kinderfeuerwehren für Ihr Engagement, und sicherte Ihnen die nötige Unterstützung der beiden Feuerwehren zu.

Bürgermeister Thomas Schwarz bedankte sich bei den Kommandanten und den Betreuerinnen, dass Sie diesen wichtigen zukunftsweisenden Schritt gegangen seien. Er erläuterte, dass nach der letzten Stadtratssitzung auch rechtlich alles in trockenen Tüchern sei und die Kinder genauso gut abgesichert seien, wie die Einsatzkräfte der Feuerwehren.

Fachbereichsleiter Kinderfeuerwehren Ronny Hein beglückwünschte die Verantwortlichen und erläuterte, dass es nun 19 Kinderfeuerwehren im Landkreis Wunsiedel gäbe und die bisher gesammelten Erfahrungen durchweg positiv seien. Auch er sicherte seine Unterstützung zu.

Die Leiterinnen der Kinderfeuerwehren stellten nun sich und Ihr Team vor:
Kinderfeuerwehr Kirchenlamitz:
Leiterin: Manuela Kern-Gareiß
Betreuerinnen: Elena Götz, Ina Gahn, Susanne Schlund

Kinderfeuerwehr Niederlamitz:
Leiterin: Svenja Reinel
Betreuerinnen: Barbara Popp, Elke Wollnitzke, Sindya Ehmes

Anschließend konnten die Kinder ihre offizielle Gründungsurkunde und Ihre Kinderfeuerwehr-Weste aus den Händen von Bürgermeister Schwarz und Kreisbrandrat Schletz entgegennehmen.

Danach wurde das Gruppenbild aufgenommen. Bei dieser Gelegenheit erklärte Feuerwehrreferent Thomas Junger, er wolle der gesamten Gruppe im Sommer eine Portion Eis spendieren.
Nach einer Brotzeit durften die Kinder bei einer geführten Schatzsuche durch das Feuerwehrgerätehaus selbiges erkunden und wurden schließlich mit einem Schatz aus Schokoladentalern belohnt. Das Teamwork hatte sich also gleich ausgezahlt.